Dieser oben angegebene Titel dürfte einigen Literaturfreunden bekannt vorkommen.

Dieses Buch, das jedoch den Titel"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"trug und

vom tschechischen Autor Milan Kundera geschrieben und vom Prager Frühling handelt, hat mit diesem Text nichts zu tun.

Das Schlimme der beiden oben angeführten Aussagen ist, in einem Falle die unausgesprochene Freude, und im anderen Falle die Unerträglichkeit der Freude wobei die Leichtigkeit als Freude definiert wird.

Wie kann denn einer so viel Freude oder Leichtigkeit empfinden, dass sie unerträglich ist?

Wie soll man sich einen Menschen vorstellen, der im Falle des höchsten Glücks zutiefst unglücklich ist.

Eventuell vorher oder auch nachher, doch im Augenblick des glücklichen Moments kann man doch nicht von unerträglich sprechen.

Unter Umständen kommt die Angst von der Überzeugung, dass dieser schöne Moment all zu rasch vergehen wird.

Aber vielleicht ist der Satz ganz anders gemeint.

Als Neidkomplex?

Ein Beobachter, zum Beispiel außenstehend, beobachtet die für ihn unerträgliche Leichtigkeit des Seins eines oder einiger Menschen einer anderen ethnischen Gruppe,oder einfach nur Andersdenkender mit anderer Religion.

Oder Tiere, die ungezwungen ihre Lebensfreude ausdrücken.

Sie mokierten sich zunächst im Stillen,haben sie doch nie gelernt mit Widersprüchen umzugehen, gab es doch keine Diskussionskultur und sie mussten anders mit der Realität umgehen.

Sie mussten mit dem alten Muster"Der Stärkste hatte immer Recht“ durchs Leben gehen.

Oder durch ein überzogenes Miteinander oder Zusammengehörigkeitsgefühl in dem kein einzelnes Individuum existieren darf und die Masse alles sein soll.

Es musste nur gehorcht werden,die Disziplin gab Sicherheit,Fragen durften nicht gestellt werden.

Andere dachten und sie folgten. Die Sprache (scheinbar)war die selbe.

Also leben die damaligen Muster bis in die heute Gegenwart weiter.

Weil einer selbst diese Leichtigkeit, die Freude, die Unbeschwertheit aus irgendeinem Grund eingebüßt hatte, oder weil er in seiner Jugend diese Einstellung vermissen musste, oder wollte, oder nie kennenlernen durfte, unterschreibt er diesen erschütternden Satz.

Wenn älteren Menschen die die junge Generation beobachten,kann man meist zweierlei Beobachtungen manchen.

Die einen erfreuen sich an der junge Generation und ihre Unbekümmertheit und erleben durchsie ihre eigene Kindheit neu.

Doch gibt es auch leider das Gegenteil.

Dieser Menschenschlag ,der sich permanent sauer durch das Leben quält, keine Freude genießen kann, weil er gelernt hat, das die Welt schlecht ist und nur ihm nur ihm allein an den Kragen will,ist bedauerlich, doch verdienen sie es einfach nicht das man sich mit ihnen beschäftigt.

Lange glaubte ich, dass solche Menschen aussterben.

Da hab ich mich,so fürchte ich getäuscht.War es früher, so glaubte ich die Kriegsgeneration.So haben die angesprochenen Herrschaften nichts mit den Kriegszeiten zu tun,ganz im Gegenteil.

Es handelt sich um der Kriegsgeneration nachfolgende,die sogenannte Babyboomgeneration, die jetzt das Erbe der Alten antritt.

Zur Ehrenrettung könnte man ihnen zu Gute halten das sie von der Krankheit ihrer Vorgängergeneration angesteckt wurden.

Zu ihrem Nachteil allerdings ist die Tatsache, dass sie sich selbst nicht reflektierten, wenn sie schon wissen, dass ihre Vorgänger Fehler machten.

Die Achtundsechziger Generation machte dies auch,machte dafür wieder andere Fehler.

Und jetzt und heute?

Wie auch immer,hütet euch vor diesen Menschen.

Am besten man ignoriert sie völlig.

Ihre selbstgewählte Isolation wird Strafe genug sein.