Winterfreude und Frühlingshoffnung.

Der alljährliche Kaufrausch hat uns wieder.

 

Wie jedes Jahr um die Zeit erfasst viele von uns der alljährliche Wahnsinn. Wie eine Grippeepidemie erfasst uns der weihnachtliche Kaufrausch.

Kaum fallen die ersten Blätter von den Bäumen ist schon eine Veränderung der Menschen auszumachen.

Plötzlich,wie aus heiterem Himmel,doch jedes Jahr noch früher, wird in Geschäften und in der täglichen Werbung ein Schalter umgelegt und plötzlich wird auf Weihnachten umgestellt.

Beinahe vier Wochen  vor der tatsächlichen Adventszeit  werden die ersten Schokoladenweihnachtsmänner in die Geschäfte gekarrt und gestapelt und wohl auch gekauft.

Rücksichtslos beginnt auch die musikalische Hintergrundberieselung von den Endlostonbändern zur Steigerung der Stimmung, für ein ungetrübtes Weihnachtskauferlebnis.

Kurz nach den Geschäften und der Werbung aller Art beginnen die privaten Häuser sich herauszuputzen.

Die Weihnachtstimmung zu jedem Preis nach außen getragen.

Inzwischen gibt es fast kein Haus mehr,das ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommt. 

Im Laufe der Jahre ist dieser amerikanische Brauch bei uns so beliebt geworden ,dass so mancher Amerikaner sich in seiner Heimat unbeleuchtet fühlt.

Ab dem ersten Advent beginnt erst richtig der große Run,angeblich geben die Österreicher im Schnitt fünfhundert Euro für Geschenke aus.

Gefragt wurde jedoch nicht,wie viel Geld sie für sich selbst ,also ganz privat ausgeben.

 

Inzwischen ist es draußen kalt geworden,die Schneekanonen beginnen,wenn die Natur nicht auf natürlichem Wege Schnee produziert,die Berghänge zu beschießen,damit der Fremdenverkehr, zumindest auf den Skipisten nicht auf weiße Weihnachten verzichten muss.

 

So stellt sich die Frage.Wollen wir das alles?

Die Frage und die Antwort steckt doch in uns selbst.

Also,will ich das alles?

Es ist keiner gezwungen mitzumachen,die christlichen Religionen mahnen auch jedes Jahr zur Besinnlichkeit, genauso regelmäßig wie der Handel eine negative Weihnachtsgeschäftsbilanz vorlegt  

Es ist ja auch schwer mit alten Gewohnheiten zu brechen wenn man in einem System steckt und dieses auch jahrelang zwar ungewollt aber immerhin mitgetragen hat.

Doch es ist nie zu spät anzufangen,zumindest sein eigenes Verhalten zu überdenken.

Man muss nicht überall,schon gar nicht wenn der Nachbar was vorlebt, sich bei jeder Imitation  hervortun.

Besinnlichkeit, ein Besinnen, ist in erster Linie ein Nachdenken über sich selbst,doch es muss doch zu eim Resümee,einem Schluss zu einem Konklusio kommen oder führen.

Ja,genau dieser Punkt ist jetzt der Schwerste.

Wir wissen doch alle was zu tun ist,wir wissen doch alle was zu tun wäre.Doch mit dem Absprung in die Praxis, mit dem Tun und Machen, hapert es einfach.

 

Nun vielleicht kann man die Besinnlichkeit auch auf andere anwenden, die mit ihrem Leben kein Glück mit dem heurigen Jahr hatten.Halt,halt ,keine Angst ,das soll kein weihnachtlicher Spendenaufruf werden der inzwischen überinflationär die schlechter werdenden Zeiten begleitet.

 

Nein,ich hätte nur gerne,dass alle die das lesen kurz einen Gedanken auf die Menschen richten ,die Krieg erleben müssen,egal welche Religion sie haben.

Danach,einen kurzen Moment die Gedanken auf die vielen,vielen Menschen richten die irgendwo auf der Welt hungern müssen.

Und zum Schluss einen Gedanken an die Menschen schicken, die keine Hoffnung mehr in sich tragen.

 

Denn ein Gedanke ist meist der Beginn der Veränderung,die Besinnlichkeit der Schlüssel.

 

Wünsche allen ein schönes und besinnliches

Weihnachtsfest.